BMWIIIa1917.jpg… fing vor 100 Jahre die Geschichte der Bayerischen Flugzeugwerke an, die sechs Jahre später als Bayerische Motoren Werke firmierten. Jetzt darf man streiten, ob der 7. März 1916 und der Eintrag ins Handelsregister der richtige Geburtstag ist. Geht BMW doch auf die Rapp Motorenwerke zurück, deren Hauptaktionär Castiglioni die Namensrechte BMW 1922 auf die Flugzeugwerke übertrug. Komplizierte Verhältnisse. Feiern könnte man also noch 2022. Gefolgt von 2023 mit 100 Jahren Motorradbau. Und 2028 – 100 Jahren Autobau. Da wird sicher etwas nachgereicht.

Jetzt geht es vor allem umd den Flugmotor IIIa, der im Festbetrieb um das Concept Car Vision NEXT 100 ein wenig untergegangen scheint. Mit diesem Reihensechszylinder hat es begonnen und diese Konstruktion gilt bis heut als Krönung der Motorenbaus. Der IIIa hatte 19,1 Liter Hubraum und leistete bis zu 260 PS. Mit ihm wurde die Fokker D.VII ausgerüstet, die als eines der besten Jagdflugzeuge des 1. Weltkriegs gilt. Insgesamt wurden etwa 700 Motoren gebaut. Als nach dem Krieg auf zivile Produkte umgestellt werden musste, folgte 1923 das erste Motorrad, die R 32. Und 1928 mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach die Autoproduktion. Aber das ist ein neues Kapitel.20130420212403!D7f.jpg

(Fotos: BMW AG, Wikipedia)

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