Es ist kein rundes Jubiläum, aber trotzdem ein Jahrestag: Vor 85 Jahren startete Citroën die „Croisière Jaune“, „die Gelbe Expedition“. Eine Abenteuer-Reise oder vielmehr Marketing-Aktion von mehr als 12 000 Kilometern durch ganz Asien, um die Bekanntheit der französischen Marke zu steigern. Bereits sieben Jahre zuvor hatte André Citroën aus demselben Grund eine 28 000 Kilometer lange Expedition durch Afrika finanziert, die Croisière Noire.

Mit den eigenes konstruierten Citroën-Halbkettenfahrzeugen „Kégresse“ brachen zwei Teams am 4. April 1931 auf. Start. Beirut. Ziel: Peking. Auf der Strecke galt es einige natürliche Hindernisse zu überwinden, zum Beispiel die Wüste Gobi, das Pamir-Gebirge und den Himalaya. Nach 315 Tagen erreichten die Teams aus Archäologen, Geologen, Sinologen, Journalisten, Fotografen und Filmemachern am 12. Februar 1932 die chinesische Hauptstadt. Da der Expeditionsleiter Georges-Marie Haardt kurz darauf verstarb wurden Fahrzeuge und Mannschaft per Schiff nach Frankreich zurückgebracht.

Gelbe Kreuzfahrt 1931

(Fotos: Citroën)

 

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